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Annapolis: der dritte Versuch November 26, 2007

Filed under: Ahmadinejad,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt,Pro Israel,USA — iceman @ 12:14 pm

peace.jpgMorgen Dienstag beginnt die Friedenskonferenz in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland. Nach 1978 und 1995 ist dies nun der dritte Anlauf für Friedensverhandlungen. Die Konferenz wurde massgeblich von Aussenministerin Condoleezza Rice ins Leben gerufen. Insgesamt werden Vertreter/innen aus 40 Staaten und Organisationen erwartet, darunter auch aus Syrien, mit welchem Israel noch immer im Krieg steht. Weitere Staaten die der Einladung gefolgt sind, sind Saudi-Arabien, Irak, Jordanien, Jemen, Katar, Bahrain, Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten, Sudan und der Libanon.

Auch Grossmächte wie Indien, China, Japan, Russland, Malaysia und Indonesien, Südafrika und Brasilien wurden eingeladen. Die Amerikaner wollen den eintägigen Treff zu einem Weltereignis machen. Auch aus Europa werden Teilnehmer erwartet, darunter aus Frankreich, Deutschland, Polen, Italien und Spanien. Wollen wir hoffen, dass das Sprichwort: “Zu viele Köche versalzen die Suppe” hier nicht zutreffend ist.

Da die Hamas auf dem Ziel der Vernichtung Israels beharrt und jeden Kompromissfrieden ablehnt, wurde sie gar nicht erst an den Verhandlungstisch gerufen. Ausserdem fehlt in Annapolis der Iran, der die Hamas aufrüstet und an der Spitze der Ablehnungsfront gegen jede Verständigung mit Israel steht. Ahmadinejad plant zur gleichen Zeit ein Treffen mit sämtlichen Führern palästinensischer Terrororganisationen in Teheran (wir berichteten).

Ein Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und Israel wird nicht erwartet. Vielmehr sollen durch den Annapolis-Gipfel, die Friedensbemühungen sämtlicher Teilnehmer in Gang gebracht werden. Durch die Anwesenheit Syriens an der Friedenskonferenz, könnten ausserdem der Iran und die Hamas politisch isoliert werden. Viele arabische Staaten, fürchten den Iran genauso stark, wie den Erzfeind Israel. Die arabische Welt tritt in vielen Themen geschlossen auf (Arabische Liga). Der Iran geht nun aber schon seit Jahren einen eigenen Weg und trägt massgeblich zur Destabilisierung der Region bei.

Die Hamas hatte sich im Juni in blutigen Kämpfen in Gaza gegen die Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas durchgesetzt. Seither beschiesst sie von dort Israel mit Raketen. Israel verfolgt nun schon seit längerer Zeit die Strategie der Stärkung der Fatah und ihres Präsidenten Abbas. Erst kürzlich wurde der PA der Kauf 50 Schützenpanzers bewilligt, um damit die palästinensische Polizei zu stärken. Durch die Friedenskonferenz wird nun eine noch stärkere Isolation der Hamas erwirkt. Dies könnte Vor- und Nachteile bewirken. Sollten die Gespräche einen positiven Verlauf nehmen, könnte dies die Fatah und damit Mahmud Abbas in der palästinensischen Bevölkerung stärken. Sollten die Gespräche jedoch scheitern, könnten die radikalen Islamisten im Dunstkreis der Hamas gestärkt werden und es würde zu massiv höheren terroristischen Aktivitäten gegen die Israelische Bevölkerung führen.

Die Teilnahme Syriens stellt für die Amerikaner eines der Highlights dar, denn dadurch könnte Syrien aus der unsäglichen Allianz mit dem Iran heraus gezogen werden. Syrien hat aber bereits signalisiert, dass sie die Aushändigung der Golanhöhen, welche während des Sechstagekriegs von Israel annektiert wurden, fordern werde. Man wird sehen, was die Konferenz auslösen wird. Kleinere Zugeständnisse beider Seiten können erwartet werden, grosse Durchbrüche im Friedensprozess stehen aber ausser Frage.

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Friedenskonferenz Annapolis + Terrortreffen Iran November 23, 2007

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Rosema’s Blog

Im Moment zweifle ich noch etwas daran, welche der beiden Konferenzen wohl erfolgreicher sein wird, aber wenn wir schon mal die Ehre haben alle führenden Köpfe der grossen Terrororganisationen beisammen zu haben, sollte vielleicht über Strategien zur Festnahme dieser Herren nachgedacht werden. Das wäre dann sicherlich der grösste Erfolg für den Frieden in der Region. Also ich habe nur mal so laut gedacht, aber vielleicht mahlen die Mühlen ja bereits auf Hochtouren.

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Syrien protestiert bei der UN

 

MTHEL – Mobile Tactical High Energy Laser

Filed under: Allgemeines,Konservendose,Militär,Pro Israel,USA — iceman @ 3:06 pm

Das (Mobile) Tactical High Energy Laser Waffensystem wurde in den 1990er Jahren von den Vereinigten Staaten in Zusammenarbeit mit Israel entwickelt. Mit der neuesten Version ist es möglich, Raketen wie auch Mörsergranaten in grosser Höhe zu orten und zu zerstören. Das THEL Projekt wurde im Jahre 2004 eingestellt mit dem Argument, das System sei für den Transport zu sperrig. Jedoch wurde die Entwicklung des mobilen THEL Systems weiter voran getrieben (siehe Film).

Funktionsprinzip
Das THEL-System besteht hauptsächlich aus vier Teilen: dem eigentlichen Laser, einem Zielverfolgungssystem (pointer-tracker), einem Kontrollzentrum (command, control, communications and intelligence center, C3I) sowie einer Radareinheit (fire control radar).

Ein feindliches Geschoss wird durch den Radar entdeckt und erfasst, Position, Geschwindigkeit, Richtung usw. werden dem THEL-Hauptsystem mitgeteilt, welches mittels seiner Sensoren das Ziel optisch erfasst und verfolgt und eine Feinjustierung vornimmt. Der optimale Zeitpunkt zum Beschuss wird errechnet und im günstigsten Zeitpunkt das Geschoss durch einen Laserimpuls bestrahlt und dadurch so stark erhitzt, dass es explodiert. Die Kosten pro ‚Laserschuss‘ werden mit 3000 US-Dollar angegeben, wobei jedes Mal giftige Gase in die Atmosphäre entweichen, da die benötigte hohe Energie durch einen chemischen Prozess gewonnen wird. Durch die Mengen an toxischen Chemikalien sowie seiner Sperrigkeit ist das System nur bedingt in bewohntem Gebiet einsetzbar.
wikipedia.org

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Viper – A battle Robot
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Karikatur der Woche November 22, 2007

Filed under: Allgemeines,Cartoons,Islam,Konservendose,USA — iceman @ 11:54 am

Karikatur von Jerry Breencaricature_obama_lyin.jpg

weitere Karikaturen gibt es hier


 

US-Israelisches Bündnis November 21, 2007

Filed under: Allgemeines,Israel,Konservendose,Pro Israel,USA — iceman @ 2:16 pm

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Die Mehrheit der US-Bevölkerung unterstützt weiterhin den Staat Israel. So geht aus einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) hervor, dass 65 Prozent der Amerikaner Israel als wichtigen Verbündeten betrachten. Aus der Tatsache, dass eine Umfrage der ADL vom Vorjahr beinahe identische Zahlen ergeben hat, lässt sich schließen, dass die amerikanische Unterstützung Israels in den letzten Jahren stark und stabil ist.

An der großen Unterstützung, derer sich Israel in den USA erfreut, ändert auch die verbreitete Ansicht nichts, nach der die Freundschaft mit Israel die USA zu einem noch dringlicheren Ziel für Terroristen macht. Obwohl 65 Prozent der Befragten dies glauben, bleiben 57 Prozent ihrer Überzeugung treu, dass die USA Israel weiterhin unterstützen sollten.

(The Jerusalem Post, 18.11.07)

 

Ein Sauhaufen genannt United Nations November 20, 2007

Filed under: Allgemeines,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt,USA — iceman @ 2:50 pm

un_for_sale.jpgDie UN-Kommision für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen hat am Freitag mit grosser Mehrheit einen Resolutionsentwurf angenommen, der es dem UN-Menschenrechtsrat in Zukunft deutlich erschwert, Sonderbeobachter zu einzelnen Ländern einzurichten, falls es sich dabei nicht um Israel handelt.

An sich ist es schon unerträglich, dass sich die UN selbst beschneidet, indem sie diese Resolution annimmt. Dieses Dokument schränkt den Handlungsspielraum der UN massiv ein. Gleichzeitig werden auf Gesuch Kubas die Sonderberichterstatter für Menschenrechte auf Kuba und Weissrussland abgezogen. Dies wurde mittels Abstimmung ebenfalls beschlossen.

Die US-Regierung reagierte zu Recht wütend auf diese Resolution, zumal die UN einmal mehr direkt gegen Israel schiesst:

Bereits im Vorfeld hatte die US-Regierung kritisiert, ganz wie die diskreditierte frühere Menschenrechtskommission kümmere sich auch der Menschenrechtsrat deutlich zu viel um „ein einziges Land – Israel,“ sagte US-Botschafter Zamay Khalilzad. „Gleichzeitig versagt der Rat während des ganzen Jahres dabei, sich mit schweren Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern zu beschäftigen, etwa in Simbabwe, Nordkorea, Iran, Weißrussland und Kuba“, sagte Khalilzad weiter.

Dass die Geld verschlingende, handlungsunfähige und parteiische Völkerrechtsorganisation alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um Israel zu diskreditieren zeigt sich schon an ihrer im Juni verabschiedeten Resolution zu den Aufgaben des Menschenrechtsrates:

In diesem Dokument sind die Menschenrechtslage in Palästina und die Folgen der israelischen Besatzung bereits als eines von zehn Tätigkeitsfeldern des Rates definiert – es ist die einzige Stelle des Papiers, an der überhaupt eine konkrete regionale Situation benannt wird.

Nun müsste man meinen, dass die Menschenrechtsverletzungen in Palästina massiv höher sind, als beispielsweise jene im Sudan, in Eritrea oder im Iran (u.v.m), wenn schon die UN die Beobachtung Israels als Hauptaufgabe formuliert. Es verwundert dann schon einwenig, weshalb hunderte Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan nach Israel zu gelangen versuchen, um Schutz und Obdach zu finden.

Dies ist ein weiterer Grund weshalb ich der Meinung bin, dass die “Neutrale Schweiz“ mit sofortiger Wirkung aus der Völkergemeinschaft austreten sollte. Die UN gefährdet unsere Neutralität enorm mit ihren meist abstrusen Handlungen.

 

IAEA gratuliert der „Islamischen Republik“ November 19, 2007

Filed under: Islam,Konservendose,Militär,Nahostkonflikt,USA — iceman @ 2:41 pm

dontattack.gifIn Jerusalem zeigt man sich besorgt über den Bericht zum iranischen Atomprogramm, den die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) gestern veröffentlicht hat. Aufgrund seines schillernden Gesamteindrucks – so die Befürchtung – könnte der Bericht die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran verhindern.

Der Bericht lobt den Iran ausdrücklich dafür, die Kooperation bei Fragen zur Geschichte seines Atomprogramms verstärkt haben, bestätigt jedoch gleichzeitig, dass die Islamische Republik sich über die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf die Einstellung der Urananreicherung hinweg setzt und letztere vielmehr in gesteigertem Maße fortführt. Die Urananreicherung ist die Voraussetzung zur Herstellung von Atomwaffen.

Israels stellvertretender Außenminister Majalli Whbee hat in Reaktion darauf den Rücktritt des IAEA-Vorsitzenden Mohammed ElBaradei gefordert. „Der versöhnliche Bericht stellt ein weiteres Beispiel für die schwächliche Politik des Komitees und seines Vorsitzenden gegenüber dem Iran dar. Es handelt sich hier um eine sträfliche Nachlässigkeit, die den Weltfrieden gefährdet“, so Whbee.

Der frühere Verteidigungsminister Ephraim Sneh sagte, Israel müsse aufhören, sich beim Vorgehen gegen den Iran auf die Weltmächte zu verlassen, und sprach von einer „Vogel-Strauss-Politik“.

In Washington versicherte man, trotz des IAEA-Berichts weiter auf eine dritte Runde von Sanktionen hinarbeiten zu wollen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Dana Perino, betonte: „Wir sind der Ansicht, dass selektive Kooperation nicht genug ist.“

(Haaretz, 16.11.07)
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