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Latest News vor dem Gipfeltreffen November 26, 2007

Filed under: Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt — iceman @ 5:42 pm

lhamas.jpgDie radikalislamische Hamas-Organisation hat einen Tag vor Beginn der Nahost-Konferenz das Existenzrecht Israels erneut bestritten und jegliche Kompromisse abgelehnt.

Die Hamas-Politiker unterzeichneten während einer Protestkonferenz in Gaza ein Dokument, wonach dem zukünftigen Staat Palästina auch die Gebiete Israels gehören sollen. Das Land Palästina sei nur den Muslimen offen und niemand habe das Recht, nur einen Quadratzentimeter Land aufzugeben.

Die Hamas lehne sämtliche Friedenslösungen ab, wenn die 4.5 Millionen Palästinenser/innen nicht ihre Heimat zurück erhalten sollten. Damit meinen Sie, dass sich die rund 7 Millionen Israelis zum Teufel scheren können und es nur für die Palästinenser Platz hat.

Hamas sowie andere islamische oder linksradikale Palästinenserorganisationen wollten die Protestveranstaltung ursprünglich in Damaskus zeitgleich mit der am Dienstag beginnenden Nahost-Konferenz in Annapolis organsieren. Die syrische Regierung stimmte jedoch nicht zu.

 

Annapolis: der dritte Versuch

Filed under: Ahmadinejad,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt,Pro Israel,USA — iceman @ 12:14 pm

peace.jpgMorgen Dienstag beginnt die Friedenskonferenz in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland. Nach 1978 und 1995 ist dies nun der dritte Anlauf für Friedensverhandlungen. Die Konferenz wurde massgeblich von Aussenministerin Condoleezza Rice ins Leben gerufen. Insgesamt werden Vertreter/innen aus 40 Staaten und Organisationen erwartet, darunter auch aus Syrien, mit welchem Israel noch immer im Krieg steht. Weitere Staaten die der Einladung gefolgt sind, sind Saudi-Arabien, Irak, Jordanien, Jemen, Katar, Bahrain, Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten, Sudan und der Libanon.

Auch Grossmächte wie Indien, China, Japan, Russland, Malaysia und Indonesien, Südafrika und Brasilien wurden eingeladen. Die Amerikaner wollen den eintägigen Treff zu einem Weltereignis machen. Auch aus Europa werden Teilnehmer erwartet, darunter aus Frankreich, Deutschland, Polen, Italien und Spanien. Wollen wir hoffen, dass das Sprichwort: “Zu viele Köche versalzen die Suppe” hier nicht zutreffend ist.

Da die Hamas auf dem Ziel der Vernichtung Israels beharrt und jeden Kompromissfrieden ablehnt, wurde sie gar nicht erst an den Verhandlungstisch gerufen. Ausserdem fehlt in Annapolis der Iran, der die Hamas aufrüstet und an der Spitze der Ablehnungsfront gegen jede Verständigung mit Israel steht. Ahmadinejad plant zur gleichen Zeit ein Treffen mit sämtlichen Führern palästinensischer Terrororganisationen in Teheran (wir berichteten).

Ein Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und Israel wird nicht erwartet. Vielmehr sollen durch den Annapolis-Gipfel, die Friedensbemühungen sämtlicher Teilnehmer in Gang gebracht werden. Durch die Anwesenheit Syriens an der Friedenskonferenz, könnten ausserdem der Iran und die Hamas politisch isoliert werden. Viele arabische Staaten, fürchten den Iran genauso stark, wie den Erzfeind Israel. Die arabische Welt tritt in vielen Themen geschlossen auf (Arabische Liga). Der Iran geht nun aber schon seit Jahren einen eigenen Weg und trägt massgeblich zur Destabilisierung der Region bei.

Die Hamas hatte sich im Juni in blutigen Kämpfen in Gaza gegen die Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas durchgesetzt. Seither beschiesst sie von dort Israel mit Raketen. Israel verfolgt nun schon seit längerer Zeit die Strategie der Stärkung der Fatah und ihres Präsidenten Abbas. Erst kürzlich wurde der PA der Kauf 50 Schützenpanzers bewilligt, um damit die palästinensische Polizei zu stärken. Durch die Friedenskonferenz wird nun eine noch stärkere Isolation der Hamas erwirkt. Dies könnte Vor- und Nachteile bewirken. Sollten die Gespräche einen positiven Verlauf nehmen, könnte dies die Fatah und damit Mahmud Abbas in der palästinensischen Bevölkerung stärken. Sollten die Gespräche jedoch scheitern, könnten die radikalen Islamisten im Dunstkreis der Hamas gestärkt werden und es würde zu massiv höheren terroristischen Aktivitäten gegen die Israelische Bevölkerung führen.

Die Teilnahme Syriens stellt für die Amerikaner eines der Highlights dar, denn dadurch könnte Syrien aus der unsäglichen Allianz mit dem Iran heraus gezogen werden. Syrien hat aber bereits signalisiert, dass sie die Aushändigung der Golanhöhen, welche während des Sechstagekriegs von Israel annektiert wurden, fordern werde. Man wird sehen, was die Konferenz auslösen wird. Kleinere Zugeständnisse beider Seiten können erwartet werden, grosse Durchbrüche im Friedensprozess stehen aber ausser Frage.

 

Wir vergessen euch nicht November 22, 2007

Ehud Goldwasser, vor 498 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 498 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 514 Tagen in den Gazastreifen entführt

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Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: www.habanim.org
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Auch interessant zu lesen:
Solidarität mit den entführten Soldaten
Verhandlungen um Freilassung Shalits
Gilad Shalit’s Geburtstag

 

US-Israelisches Bündnis November 21, 2007

Filed under: Allgemeines,Israel,Konservendose,Pro Israel,USA — iceman @ 2:16 pm

usaisrael.jpg
Die Mehrheit der US-Bevölkerung unterstützt weiterhin den Staat Israel. So geht aus einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) hervor, dass 65 Prozent der Amerikaner Israel als wichtigen Verbündeten betrachten. Aus der Tatsache, dass eine Umfrage der ADL vom Vorjahr beinahe identische Zahlen ergeben hat, lässt sich schließen, dass die amerikanische Unterstützung Israels in den letzten Jahren stark und stabil ist.

An der großen Unterstützung, derer sich Israel in den USA erfreut, ändert auch die verbreitete Ansicht nichts, nach der die Freundschaft mit Israel die USA zu einem noch dringlicheren Ziel für Terroristen macht. Obwohl 65 Prozent der Befragten dies glauben, bleiben 57 Prozent ihrer Überzeugung treu, dass die USA Israel weiterhin unterstützen sollten.

(The Jerusalem Post, 18.11.07)

 

Wirtschaftswunder Israel

Filed under: Allgemeines,Israel,Konservendose,Pro Israel,Wirtschaft — iceman @ 2:07 pm

israels_strength.gifDie britische Wochenzeitschrift Economist gibt sich optimistisch im Hinblick auf das Wachstum der israelischen Wirtschaft im kommenden Jahr. Daher hat sie ihre Wachstumsprognose für Israel nun auf 4.5 Prozent erhöht. Im Oktober hatte man noch ein Wachstum von 4.4 Prozent vorhergesagt.

Der Economist geht davon aus, dass das starke Wachstum im Export und in den Investitionen in Israel dazu beitragen wird, das Tempo des allgemeinen Wachstums einzuhalten. Das Übrige tun die relativ niedrige Inflationsrate und ein Überschuss in der Handelsbilanz.

Die Prognose des Magazins gestaltet sich damit optimistischer als die der Bank Israel, die lediglich ein Wachstum von 3.6 Prozent erwartet, und des israelischen Finanzministeriums. Noch optimistischer ist jedoch Prof. Leo Lidermann, wirtschaftlicher Berater der Bank Hapoalim, dem zufolge die israelische Wirtschaft im kommenden Jahr um ganze 4.8 Prozent wachsen wird.

 

Das weiss/blaue Monster

Filed under: Allgemeines,Islam,Israel,Nahostkonflikt — iceman @ 9:56 am

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Wenn man nach der Meinung der UNO geht ist das Land Israel ein menschenfressendes Ungeheuer, dass sich an hilflosen Zivilisten vergreift. Die meist sehr Israel kritische Internetzeitung Welt-Online hat zu unserem Erstaunen einen Artikel über einen Flüchtling aus dem Sudan veröffentlicht, der Zuflucht in Israel gefunden hat. Der 14jährige Adam ging den Weg, welchen die meisten sudanesischen Flüchtlinge gehen: über Ägypten, wo man die Schutzbedürftigen aus dem Nachbarland so wenig mag wie die hebräische Sprache. In Ägypten verfolgt und vertrieben blieb nur noch Israel übrig; die Flucht ins Land des Erzfeindes.

Heute verbringt der mittlerweile 18-Jährige den größten Teil des Tages im Yamin-Ord-Internat im israelischen Haifa. Das Lernen ist ihm besonders wichtig, die meiste Zeit ist er jedoch mit der Leitung der „Organisation der Söhne Darfurs in Israel“ beschäftigt – eines Vereins, den er selbst vor zwei Monaten ins Leben gerufen hat. Der Gründung vorausgegangen waren persönliche Treffen mit 397 Flüchtlingen aus Darfur, die über ganz Israel verstreut sind. „Für den Anfang haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass alle sudanesischen Flüchtlinge in Israel Hebräisch lernen. Wir wollen ihnen helfen, in Israel zurechtzukommen“, sagt Adam. „Die Juden haben das auch durchgemacht“, hätten ihm die Menschen in Israel gesagt, und seitdem legt Adam, wie er sagt, Wert auf den jüdischen Gesichtspunkt.

Dennoch sei Israel, erklärt er, nur vorübergehend sein Zuhause. „Wir sind nicht nach Israel gekommen, um den Rest unseres Lebens hier zu verbringen. Bei uns gab es Krieg, und wir sind geflohen. Der Zufall hat uns hergeführt.“ Wenn man ihn fragt, wie lange es seiner Ansicht nach noch dauern wird, bis er seine Heimat wiedersieht, antwortet er schlicht: „Ich hoffe, dass es morgen Frieden gibt.“ Er will sich seinen Optimismus unbedingt bewahren, vertritt seinen Standpunkt aber entschieden: „Der Sudan muss neu aufgebaut werden. Es ist wichtig, Druck auf die Regierung auszuüben und das Land zu einem demokratischen Staat zu machen.“

Zum vollständigen Artikel auf Welt-Online

 

Ein Sauhaufen genannt United Nations November 20, 2007

Filed under: Allgemeines,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt,USA — iceman @ 2:50 pm

un_for_sale.jpgDie UN-Kommision für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen hat am Freitag mit grosser Mehrheit einen Resolutionsentwurf angenommen, der es dem UN-Menschenrechtsrat in Zukunft deutlich erschwert, Sonderbeobachter zu einzelnen Ländern einzurichten, falls es sich dabei nicht um Israel handelt.

An sich ist es schon unerträglich, dass sich die UN selbst beschneidet, indem sie diese Resolution annimmt. Dieses Dokument schränkt den Handlungsspielraum der UN massiv ein. Gleichzeitig werden auf Gesuch Kubas die Sonderberichterstatter für Menschenrechte auf Kuba und Weissrussland abgezogen. Dies wurde mittels Abstimmung ebenfalls beschlossen.

Die US-Regierung reagierte zu Recht wütend auf diese Resolution, zumal die UN einmal mehr direkt gegen Israel schiesst:

Bereits im Vorfeld hatte die US-Regierung kritisiert, ganz wie die diskreditierte frühere Menschenrechtskommission kümmere sich auch der Menschenrechtsrat deutlich zu viel um „ein einziges Land – Israel,“ sagte US-Botschafter Zamay Khalilzad. „Gleichzeitig versagt der Rat während des ganzen Jahres dabei, sich mit schweren Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern zu beschäftigen, etwa in Simbabwe, Nordkorea, Iran, Weißrussland und Kuba“, sagte Khalilzad weiter.

Dass die Geld verschlingende, handlungsunfähige und parteiische Völkerrechtsorganisation alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um Israel zu diskreditieren zeigt sich schon an ihrer im Juni verabschiedeten Resolution zu den Aufgaben des Menschenrechtsrates:

In diesem Dokument sind die Menschenrechtslage in Palästina und die Folgen der israelischen Besatzung bereits als eines von zehn Tätigkeitsfeldern des Rates definiert – es ist die einzige Stelle des Papiers, an der überhaupt eine konkrete regionale Situation benannt wird.

Nun müsste man meinen, dass die Menschenrechtsverletzungen in Palästina massiv höher sind, als beispielsweise jene im Sudan, in Eritrea oder im Iran (u.v.m), wenn schon die UN die Beobachtung Israels als Hauptaufgabe formuliert. Es verwundert dann schon einwenig, weshalb hunderte Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan nach Israel zu gelangen versuchen, um Schutz und Obdach zu finden.

Dies ist ein weiterer Grund weshalb ich der Meinung bin, dass die “Neutrale Schweiz“ mit sofortiger Wirkung aus der Völkergemeinschaft austreten sollte. Die UN gefährdet unsere Neutralität enorm mit ihren meist abstrusen Handlungen.