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Latest News vor dem Gipfeltreffen November 26, 2007

Filed under: Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt — iceman @ 5:42 pm

lhamas.jpgDie radikalislamische Hamas-Organisation hat einen Tag vor Beginn der Nahost-Konferenz das Existenzrecht Israels erneut bestritten und jegliche Kompromisse abgelehnt.

Die Hamas-Politiker unterzeichneten während einer Protestkonferenz in Gaza ein Dokument, wonach dem zukünftigen Staat Palästina auch die Gebiete Israels gehören sollen. Das Land Palästina sei nur den Muslimen offen und niemand habe das Recht, nur einen Quadratzentimeter Land aufzugeben.

Die Hamas lehne sämtliche Friedenslösungen ab, wenn die 4.5 Millionen Palästinenser/innen nicht ihre Heimat zurück erhalten sollten. Damit meinen Sie, dass sich die rund 7 Millionen Israelis zum Teufel scheren können und es nur für die Palästinenser Platz hat.

Hamas sowie andere islamische oder linksradikale Palästinenserorganisationen wollten die Protestveranstaltung ursprünglich in Damaskus zeitgleich mit der am Dienstag beginnenden Nahost-Konferenz in Annapolis organsieren. Die syrische Regierung stimmte jedoch nicht zu.

 

Deutsche Firmen in Schmuggel von Reaktor-Bestandteilen beteiligt

Filed under: Ahmadinejad,Allgemeines,Islam,Nahostkonflikt — iceman @ 1:18 pm

stop-iran-now.gifDeutsche Firmen haben sich heimlich am iranischen Atomprogramm beteiligt. So ermittelten die deutschen Zollbehörden in den vergangenen Jahren 50 deutsche Unternehmen, die dem Iran Material für den Aufbau des Kernreaktors in Bushehr verkauft haben. Das deutsche Gesetz untersagt den Export von nuklearem Know-how und entsprechender Ausrüstung in den Iran.

Hinter der Schmuggeloperation steht die Berliner Firma Vero, die von Dimirty Solotarev geleitet wird, einem armenischen Juden mit sowohl deutscher als auch russischer Staatsbürgerschaft. Solotarev hielt sich in Russland auf, als die Zollbehörden im Jahr 2004 die Büroraume von Vero untersuchten, und ist seitdem nicht nach Deutschland zurückgekehrt.

Der Wert des in den Iran gelieferten Materials wird auf insgesamt 150 Millionen Dollar geschätzt. Doch ist dies, so der zuständige Staatsanwalt in Potsdam, offensichtlich „nur die Spitze des Eisbergs“. Den Ermittlungen zufolge waren sich 10 bis 12 der deutschen Unternehmen der Tatsache bewusst, dass sie in den Iran liefern würden.
(Haaretz, 22.11.07)

 

Annapolis: der dritte Versuch

Filed under: Ahmadinejad,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt,Pro Israel,USA — iceman @ 12:14 pm

peace.jpgMorgen Dienstag beginnt die Friedenskonferenz in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland. Nach 1978 und 1995 ist dies nun der dritte Anlauf für Friedensverhandlungen. Die Konferenz wurde massgeblich von Aussenministerin Condoleezza Rice ins Leben gerufen. Insgesamt werden Vertreter/innen aus 40 Staaten und Organisationen erwartet, darunter auch aus Syrien, mit welchem Israel noch immer im Krieg steht. Weitere Staaten die der Einladung gefolgt sind, sind Saudi-Arabien, Irak, Jordanien, Jemen, Katar, Bahrain, Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten, Sudan und der Libanon.

Auch Grossmächte wie Indien, China, Japan, Russland, Malaysia und Indonesien, Südafrika und Brasilien wurden eingeladen. Die Amerikaner wollen den eintägigen Treff zu einem Weltereignis machen. Auch aus Europa werden Teilnehmer erwartet, darunter aus Frankreich, Deutschland, Polen, Italien und Spanien. Wollen wir hoffen, dass das Sprichwort: “Zu viele Köche versalzen die Suppe” hier nicht zutreffend ist.

Da die Hamas auf dem Ziel der Vernichtung Israels beharrt und jeden Kompromissfrieden ablehnt, wurde sie gar nicht erst an den Verhandlungstisch gerufen. Ausserdem fehlt in Annapolis der Iran, der die Hamas aufrüstet und an der Spitze der Ablehnungsfront gegen jede Verständigung mit Israel steht. Ahmadinejad plant zur gleichen Zeit ein Treffen mit sämtlichen Führern palästinensischer Terrororganisationen in Teheran (wir berichteten).

Ein Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und Israel wird nicht erwartet. Vielmehr sollen durch den Annapolis-Gipfel, die Friedensbemühungen sämtlicher Teilnehmer in Gang gebracht werden. Durch die Anwesenheit Syriens an der Friedenskonferenz, könnten ausserdem der Iran und die Hamas politisch isoliert werden. Viele arabische Staaten, fürchten den Iran genauso stark, wie den Erzfeind Israel. Die arabische Welt tritt in vielen Themen geschlossen auf (Arabische Liga). Der Iran geht nun aber schon seit Jahren einen eigenen Weg und trägt massgeblich zur Destabilisierung der Region bei.

Die Hamas hatte sich im Juni in blutigen Kämpfen in Gaza gegen die Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas durchgesetzt. Seither beschiesst sie von dort Israel mit Raketen. Israel verfolgt nun schon seit längerer Zeit die Strategie der Stärkung der Fatah und ihres Präsidenten Abbas. Erst kürzlich wurde der PA der Kauf 50 Schützenpanzers bewilligt, um damit die palästinensische Polizei zu stärken. Durch die Friedenskonferenz wird nun eine noch stärkere Isolation der Hamas erwirkt. Dies könnte Vor- und Nachteile bewirken. Sollten die Gespräche einen positiven Verlauf nehmen, könnte dies die Fatah und damit Mahmud Abbas in der palästinensischen Bevölkerung stärken. Sollten die Gespräche jedoch scheitern, könnten die radikalen Islamisten im Dunstkreis der Hamas gestärkt werden und es würde zu massiv höheren terroristischen Aktivitäten gegen die Israelische Bevölkerung führen.

Die Teilnahme Syriens stellt für die Amerikaner eines der Highlights dar, denn dadurch könnte Syrien aus der unsäglichen Allianz mit dem Iran heraus gezogen werden. Syrien hat aber bereits signalisiert, dass sie die Aushändigung der Golanhöhen, welche während des Sechstagekriegs von Israel annektiert wurden, fordern werde. Man wird sehen, was die Konferenz auslösen wird. Kleinere Zugeständnisse beider Seiten können erwartet werden, grosse Durchbrüche im Friedensprozess stehen aber ausser Frage.

 

Friedenskonferenz Annapolis + Terrortreffen Iran November 23, 2007

rosema.jpg

Rosema’s Blog

Im Moment zweifle ich noch etwas daran, welche der beiden Konferenzen wohl erfolgreicher sein wird, aber wenn wir schon mal die Ehre haben alle führenden Köpfe der grossen Terrororganisationen beisammen zu haben, sollte vielleicht über Strategien zur Festnahme dieser Herren nachgedacht werden. Das wäre dann sicherlich der grösste Erfolg für den Frieden in der Region. Also ich habe nur mal so laut gedacht, aber vielleicht mahlen die Mühlen ja bereits auf Hochtouren.

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Auch interessant zu lesen:
Säbel rasselnde Hisbollah
Iranisches Kampfflugzeug
Syrien protestiert bei der UN

 

Wir vergessen euch nicht November 22, 2007

Ehud Goldwasser, vor 498 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 498 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 514 Tagen in den Gazastreifen entführt

israeli_captured.jpg

Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: www.habanim.org
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Auch interessant zu lesen:
Solidarität mit den entführten Soldaten
Verhandlungen um Freilassung Shalits
Gilad Shalit’s Geburtstag

 

Karikatur der Woche

Filed under: Allgemeines,Cartoons,Islam,Konservendose,USA — iceman @ 11:54 am

Karikatur von Jerry Breencaricature_obama_lyin.jpg

weitere Karikaturen gibt es hier


 

Das weiss/blaue Monster November 21, 2007

Filed under: Allgemeines,Islam,Israel,Nahostkonflikt — iceman @ 9:56 am

monster-ag.jpg
Wenn man nach der Meinung der UNO geht ist das Land Israel ein menschenfressendes Ungeheuer, dass sich an hilflosen Zivilisten vergreift. Die meist sehr Israel kritische Internetzeitung Welt-Online hat zu unserem Erstaunen einen Artikel über einen Flüchtling aus dem Sudan veröffentlicht, der Zuflucht in Israel gefunden hat. Der 14jährige Adam ging den Weg, welchen die meisten sudanesischen Flüchtlinge gehen: über Ägypten, wo man die Schutzbedürftigen aus dem Nachbarland so wenig mag wie die hebräische Sprache. In Ägypten verfolgt und vertrieben blieb nur noch Israel übrig; die Flucht ins Land des Erzfeindes.

Heute verbringt der mittlerweile 18-Jährige den größten Teil des Tages im Yamin-Ord-Internat im israelischen Haifa. Das Lernen ist ihm besonders wichtig, die meiste Zeit ist er jedoch mit der Leitung der „Organisation der Söhne Darfurs in Israel“ beschäftigt – eines Vereins, den er selbst vor zwei Monaten ins Leben gerufen hat. Der Gründung vorausgegangen waren persönliche Treffen mit 397 Flüchtlingen aus Darfur, die über ganz Israel verstreut sind. „Für den Anfang haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass alle sudanesischen Flüchtlinge in Israel Hebräisch lernen. Wir wollen ihnen helfen, in Israel zurechtzukommen“, sagt Adam. „Die Juden haben das auch durchgemacht“, hätten ihm die Menschen in Israel gesagt, und seitdem legt Adam, wie er sagt, Wert auf den jüdischen Gesichtspunkt.

Dennoch sei Israel, erklärt er, nur vorübergehend sein Zuhause. „Wir sind nicht nach Israel gekommen, um den Rest unseres Lebens hier zu verbringen. Bei uns gab es Krieg, und wir sind geflohen. Der Zufall hat uns hergeführt.“ Wenn man ihn fragt, wie lange es seiner Ansicht nach noch dauern wird, bis er seine Heimat wiedersieht, antwortet er schlicht: „Ich hoffe, dass es morgen Frieden gibt.“ Er will sich seinen Optimismus unbedingt bewahren, vertritt seinen Standpunkt aber entschieden: „Der Sudan muss neu aufgebaut werden. Es ist wichtig, Druck auf die Regierung auszuüben und das Land zu einem demokratischen Staat zu machen.“

Zum vollständigen Artikel auf Welt-Online