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Deutsche Firmen in Schmuggel von Reaktor-Bestandteilen beteiligt November 26, 2007

Filed under: Ahmadinejad,Allgemeines,Islam,Nahostkonflikt — iceman @ 1:18 pm

stop-iran-now.gifDeutsche Firmen haben sich heimlich am iranischen Atomprogramm beteiligt. So ermittelten die deutschen Zollbehörden in den vergangenen Jahren 50 deutsche Unternehmen, die dem Iran Material für den Aufbau des Kernreaktors in Bushehr verkauft haben. Das deutsche Gesetz untersagt den Export von nuklearem Know-how und entsprechender Ausrüstung in den Iran.

Hinter der Schmuggeloperation steht die Berliner Firma Vero, die von Dimirty Solotarev geleitet wird, einem armenischen Juden mit sowohl deutscher als auch russischer Staatsbürgerschaft. Solotarev hielt sich in Russland auf, als die Zollbehörden im Jahr 2004 die Büroraume von Vero untersuchten, und ist seitdem nicht nach Deutschland zurückgekehrt.

Der Wert des in den Iran gelieferten Materials wird auf insgesamt 150 Millionen Dollar geschätzt. Doch ist dies, so der zuständige Staatsanwalt in Potsdam, offensichtlich „nur die Spitze des Eisbergs“. Den Ermittlungen zufolge waren sich 10 bis 12 der deutschen Unternehmen der Tatsache bewusst, dass sie in den Iran liefern würden.
(Haaretz, 22.11.07)

 

Annapolis: der dritte Versuch

Filed under: Ahmadinejad,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt,Pro Israel,USA — iceman @ 12:14 pm

peace.jpgMorgen Dienstag beginnt die Friedenskonferenz in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland. Nach 1978 und 1995 ist dies nun der dritte Anlauf für Friedensverhandlungen. Die Konferenz wurde massgeblich von Aussenministerin Condoleezza Rice ins Leben gerufen. Insgesamt werden Vertreter/innen aus 40 Staaten und Organisationen erwartet, darunter auch aus Syrien, mit welchem Israel noch immer im Krieg steht. Weitere Staaten die der Einladung gefolgt sind, sind Saudi-Arabien, Irak, Jordanien, Jemen, Katar, Bahrain, Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten, Sudan und der Libanon.

Auch Grossmächte wie Indien, China, Japan, Russland, Malaysia und Indonesien, Südafrika und Brasilien wurden eingeladen. Die Amerikaner wollen den eintägigen Treff zu einem Weltereignis machen. Auch aus Europa werden Teilnehmer erwartet, darunter aus Frankreich, Deutschland, Polen, Italien und Spanien. Wollen wir hoffen, dass das Sprichwort: “Zu viele Köche versalzen die Suppe” hier nicht zutreffend ist.

Da die Hamas auf dem Ziel der Vernichtung Israels beharrt und jeden Kompromissfrieden ablehnt, wurde sie gar nicht erst an den Verhandlungstisch gerufen. Ausserdem fehlt in Annapolis der Iran, der die Hamas aufrüstet und an der Spitze der Ablehnungsfront gegen jede Verständigung mit Israel steht. Ahmadinejad plant zur gleichen Zeit ein Treffen mit sämtlichen Führern palästinensischer Terrororganisationen in Teheran (wir berichteten).

Ein Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und Israel wird nicht erwartet. Vielmehr sollen durch den Annapolis-Gipfel, die Friedensbemühungen sämtlicher Teilnehmer in Gang gebracht werden. Durch die Anwesenheit Syriens an der Friedenskonferenz, könnten ausserdem der Iran und die Hamas politisch isoliert werden. Viele arabische Staaten, fürchten den Iran genauso stark, wie den Erzfeind Israel. Die arabische Welt tritt in vielen Themen geschlossen auf (Arabische Liga). Der Iran geht nun aber schon seit Jahren einen eigenen Weg und trägt massgeblich zur Destabilisierung der Region bei.

Die Hamas hatte sich im Juni in blutigen Kämpfen in Gaza gegen die Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas durchgesetzt. Seither beschiesst sie von dort Israel mit Raketen. Israel verfolgt nun schon seit längerer Zeit die Strategie der Stärkung der Fatah und ihres Präsidenten Abbas. Erst kürzlich wurde der PA der Kauf 50 Schützenpanzers bewilligt, um damit die palästinensische Polizei zu stärken. Durch die Friedenskonferenz wird nun eine noch stärkere Isolation der Hamas erwirkt. Dies könnte Vor- und Nachteile bewirken. Sollten die Gespräche einen positiven Verlauf nehmen, könnte dies die Fatah und damit Mahmud Abbas in der palästinensischen Bevölkerung stärken. Sollten die Gespräche jedoch scheitern, könnten die radikalen Islamisten im Dunstkreis der Hamas gestärkt werden und es würde zu massiv höheren terroristischen Aktivitäten gegen die Israelische Bevölkerung führen.

Die Teilnahme Syriens stellt für die Amerikaner eines der Highlights dar, denn dadurch könnte Syrien aus der unsäglichen Allianz mit dem Iran heraus gezogen werden. Syrien hat aber bereits signalisiert, dass sie die Aushändigung der Golanhöhen, welche während des Sechstagekriegs von Israel annektiert wurden, fordern werde. Man wird sehen, was die Konferenz auslösen wird. Kleinere Zugeständnisse beider Seiten können erwartet werden, grosse Durchbrüche im Friedensprozess stehen aber ausser Frage.

 

Friedenskonferenz Annapolis + Terrortreffen Iran November 23, 2007

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Rosema’s Blog

Im Moment zweifle ich noch etwas daran, welche der beiden Konferenzen wohl erfolgreicher sein wird, aber wenn wir schon mal die Ehre haben alle führenden Köpfe der grossen Terrororganisationen beisammen zu haben, sollte vielleicht über Strategien zur Festnahme dieser Herren nachgedacht werden. Das wäre dann sicherlich der grösste Erfolg für den Frieden in der Region. Also ich habe nur mal so laut gedacht, aber vielleicht mahlen die Mühlen ja bereits auf Hochtouren.

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Karikatur der Woche November 14, 2007


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Interpol Haftbefehl gegen sechs Iraner November 10, 2007

Filed under: Ahmadinejad,Antisemitismus,Islam,Israel,Nahostkonflikt — iceman @ 1:44 am

interpol.gifInterpol hat Haftbefehl gegen sechs Iraner erlassen, die im Jahre 1994 an dem verübten Terroranschlag auf die jüdische Einrichtung AMIA (Argentine Israelite Mutual Association) in Buenos Aires beteiligt waren. Dieser Anschlag kostete 85 Menschen das Leben und über 300 Menschen wurden verletzt. Bereits zwei Jahre zuvor wurde mittels einer Autobombe die israelische Botschaft zerstört und dabei wurden 29 Menschen getötet.

Die Vollversammlung von Interpol hat sich diesen Mittwoch bei ihrem jährlichen Gipfeltreffen im marokkanischen Marrakesh trotz diplomatischen Drucks von Seiten des Iran mit einer Zweidrittelmehrheit für die ‚roten’ Auslieferungsanträge entscheiden.

Israels Aussenministerin Tzipi Livni begrüsste die Entscheidung von Interpol um fügte hinzu:

„Die Verbindung zwischen dem Iran und dem weltweiten Terrorismus, aufgrund derer viele unschuldige Menschen ihr Leben lassen mussten, ist seit langem bewiesen, und die Zeit ist reif für diese Entscheidung. Der Iran, seine Führer und Terrorhirne müssen wissen, dass sie den Preis werden zahlen müssen.“

Die vielen Angehörigen der Opfer vom 18. Juli 1994 werden froh sein, wenn diese Terroristen ihre gerechte Strafe erhalten.
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Karikatur der Woche November 3, 2007

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neues israelisches Raketenabwehrsystem Oktober 17, 2007

Filed under: Ahmadinejad,Islam,Israel,Militär,Nahostkonflikt,USA — iceman @ 8:42 am

Die Israelis wollen in Zusammenarbeit mit den USA ein mehrschichtiges Raketenabwehrsystem entwickeln, dass Geschosse aus dem Iran und Syrien abfangen könne. Das Abwehrsystem soll auch kleinere Boden-Boden-Raketen aus dem Gazastreifen und dem Libanon abfangen können. Ein Sprecher des Pentagon teilte mit, Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und sein US-Amtskollege Robert Gates hätten bei einem Treffen in Washington vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzusetzen.

Aus israelischen Sicherheitskreisen hiess es, Gates und Barak hätten auch über die Aufrüstung des bestehenden Arrow II Abwehrsystems gesprochen.

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Auf ein solches System hoffen Israels jüdischen und arabischen Städte in der Nähe des Gazastreifens schon seit langer Zeit. Mit dem bestehenden Warnsystem hat die israelische Bevölkerung einen Vorspruch von gerade mal 15 Sekunden, um sich an eine sichere Stelle zu begeben bevor die Raketen einschlagen.
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